(neue rubrik bei der jule:) musik des beitrags: counting crows: auch wenn april ist: long december und einiges anderes:
*erst stand die rubrik am ende des beitrags, aber ich denke, dass die musik die gedanken begleitet und in eine richtung fliessen lässt: also jetz ganz am anfang:
nicht ist fertig, vieles angefangen und alles in stadien irgendwo dazwischen.
so fühlt sich mein tag heute an.
hart- und einige softfacts:
angefangen aufzuräumen - viel, viel und noch mehr unordnung gemacht, lustige dinge gefunden und dann damit aufgehört - fazit: grosses chaos in meinem wohnraum
angefangen dinge zu ordnen - nicht geschafft - grosses durcheinander
angefangen steuern zu machen - nichts verstanden, nicht gemacht und nicht durchdacht
angefangen mal wieder über die meine berufliche und sonstige zukunft nachzudenken - nicht weiter gemacht - warum auch?
angefangen mal wieder darüber nachzudenken warum ich vor manchen fragen soviel angst habe und ich mich wenn ich sie nicht stelle so schlecht fühle.
angefangen dinge ändern zu wollen, aber nicht weit gekommen.
ansonsten:
kennt ihr das - ein buch oder eine schöne reportage zu lesen und wenn das was man liest so richtig, richtig gut ist, dann fühle ich einen herzensschmerzen. zum einen freue ich mich so etwas schönes zu lesen, gleichzeitig sagt alles in mir, dass es das ist, was ich erreichen will. so schreiben zu können, so das zu sagen was ich sagen will. dass ich nichts anderes will, als das.
und dann kommt so ein kleiner vogel der manchmal auch größer ist, der sich auf meine schultern setzt und sagt: aber so wirst du es nie schaffen.
er sagt nie, dass alles unmöglich wäre, aber so wie ich meine ziele, ziellos ansteuere und nichts halbes und nichts ganzes, sondern nur kleine klecker dazwischen produziere, so werde ich auch nie den großen vogel abschießen.
ein ganz oder gar nicht muss her. entweder das eingeständnis, dass aus mir nichts (für mich) grosses wird, oder die arbeit daran, dass es so wird.
momentan ist alles zwischen irgendetwas. der weg ohne landkarte. ein schwimmen ohne ufer. ein paddeln ohne ruder. was weiß ich.
was ich weiß, wissen muss, mir erzählen muss: nur wenn ich paddel komme ich zum ziel, sonst werde ich nur irgendwo angeschwemmt