kampf aka krampfansage
nun bin ich seit ein paar tagen wieder in der stadt in der ich wohne. und ich mag sie. und langsam gefällt mir auch das allein-fühlen. dieses in-sich-selber-schwimmen und autonom zu entscheiden, was man denn nun tut oder nicht. langsam zu lernen ganz bewusst zu erst an sich selber zu denken, in sich hinein zu hören, auf was man denn lust hat und dann erst zu entscheiden. etwas asozialer werden. aber nicht im häufig genutzten sinne des wortes sondern im rein übersetzten. sich etwas weniger vom sozialen umfeld mitleiten zu lassen, nicht entscheidungen von menschen abhängig zu machen sondern von dem was gerade in mir passiert.
es fühlt sich an, als würde ich etwas schrullig. aber auch das ist ein teil des lernprozesses - sich nicht fünf mal nach den anderen umdrehen und überlegen, wie was bei wem vielleicht angekommen ist. das machen die ja auch nicht.
manchmal muss ich ja auch selber lachen, über meine kleinen kampf (aka krampf-) ansagen. aber wenn ich mir einbilde, dass mir das gut täte, so was vor mich hin zu murmeln, dann tue ich das auch (teil des konzepts).
und wohin mein lonesome-cowgirl-leben mich heute treibt? wie immer kann ich euch das nicht sagen. aber ich habe mir höchst motiviert eine liste an mich amüsierenden veranstaltungen zusammen gestellt. vielleicht backe ich auch noch kuchen, ddenn ich bin tatsächlich zu einem geburtstagsfest morgen eingeladen.
nun ja, bevor das wochenende anfängt, muss ich jedoch noch ein wenig arbeiten. und deshalb sag ich leise servus.
