a very independent production - fear and loathing - worldwide

27 Feb 2008

ueberbewertete dinge

Irgendwie ist es immer eine ziemlich bloede idee, wenn man mit menschen, die man mehr und anders mag als andere menschen auch befreundet ist. Eigentlich sollte man sich nur in trottel verlieben. Oder gar nicht, was ich eigentlich ja immer propagiere.

Wenn man naemlich sonst beschliesst, dass man jenen menschen nicht mehr sehen sollte, dann verliert man nicht nur den menschen, der manchmal neben einem aufwacht sondern gleichzeitig auch noch den menschen, mit dem man eigentlich am liebsten rumhaengt und bloesinn diskutiert.

Zumindest fuers erste. Und meisterin des guten timings hat gestern auch noch die quasi beste freundin, die ich hier so hatte, die stadt und bald das land verlassen.

Aber manchmal ist es wohl zeit fuer radikale schnitte. Oder zumindest fuer den versuch. Es gibt wahrscheinlich kaum was, was ich weniger mag als jemand moegen. Sonst hat man im leben ja meist die wahl und die macht. Man kann entscheiden was man will und wenn was nicht klappt, dann liegt das meistens an einem selber, manchmal auch an was anderem.

Aber mit menschen ist man so hilflos. Die einzige entscheidung, man kann selber treffen kann, ist das ganze sein zu lassen und sich zurueck zu ziehen. Man kann ja nicht bestimmen, ob – und wie - andere einen moegen.

Und nun bin ich mal wieder an dem punkt, an dem ich alles – oder zumindest irgendwas – gesagt habe. Zum zig-ten mal die telefon-nummer aus meinem telefon geloescht habe. Anyway. Somit habe ich wieder neue aufgaben, neue Freizeiten, neue – na das werden wir dann sehen….

24 Feb 2008

Der feste Schuh ist unersetzlich

erstmal etwas zur erbauung:



und sonst?

es ist mal wieder sonntag vormittag und ich muede in der arbeit. das leben an sich ist gerade etwas seltsam. manchmal kann man ja durch umdefinieren gefuehle aendern. nur leicht ist das nicht.

und ich weiss momentan auch nicht wirklich wie ich 'das' definieren will. was ich weiss ist, dass es jetzt gerade zumindest weniger schmerzhaft ist, vielleicht durch einsehen von tatsachen, mehr information, partiellem verweigern von zu tief gehenden gedanken und jeder menge grundlagen-definitions-arbeit.

vielleicht leide ich aber auch an einem schnell wuchernden Gemütstumor.

schluss mit kryptischem eintrag.

19 Feb 2008

Das wo bestimmt das wie

Letztens las ich einen artikel darueber, inwieweit der wohnort das lebensgefuehl beeinflusst. Und natuerlich wurde darin auch die 'berlin-erfahrung' beschrieben. Das gefuehl, dass man hat, wenn man nach berlin zieht und sich denkt: wow - nun bin ich hier. Direkt vor meiner haustuer wartet das coole Leben, das was ich schon immer haben wollte. Mit den coolen freunden, die ich immer wollte, die so kreativ sind und abgefahren. So berlin eben.

Und dann laeuft man die ersten wochen mit grossen und wartenden augen durch die stadt. Und ab und an sieht man auch die menschen, die so aussehen, wie die mit denen man in seinen vorstellungen befreundet sein wolllte. Manchmal lernt man auch welche kennen. Manchmal auch nicht. Die menschen, die man kennen lernt und die paar mit denen man dann auch was zu tun haben will sind schon ok, sonst wollte man mit ihnen ja auch nicht zeit verbringen – aber sie sind nicht die super-helden, von denen man getraeumt hat.

Manchmal denkt man vielleicht auch – vor allem wenn man juenger ist – dass man nur den richtigen freundeskreis braeuchte, damit man selber eben auch so ein cooler, kreativer und gluecklicher mensch sein kann. Und so gerne man seine freunde auch mag, sie sind haeufig keine helden und das-leben-super-macher. Sonst sie sind so wie man selber.

Diese grosse Begeisterung fuer neue Orte – bzw diese Erwartung, dass ein neuer Ort einen veraendert und man nur durch den Zuzug an einen Ort ein anderer, verbesserter Mensch wird laesst bald nach.

Man lernt, dass man nicht warten kann, auf orte, die einen besser machen. Oder menschen, die einen gluecklicher machen.

Obschon ich nicht ganz verleugnen kann, dass natuerlich jedem anfang immernoch ein zauber innewohnt. Dieses gefuehl wieder neu anfangen zu koennen. Nicht im geringsten zu wissen, wie sich arbeits- und privatleben entwickeln.

Nun bin ich schon mehr als eineinhalb jahre am anderen Ende der Welt. Und manchmal frage ich mich, ob es nicht bald wieder zeit ist, den ort zu wechseln. Andererseits waere es vielleicht auch mal schoen, laenger irgendwo zu bleiben. Und wunderschoen ist es hier ja. Und nett.

Wahrscheinlich ist es mehr, dass sich das neu sein nun wirklich abgetragen hat und es nun wieder zeit ist, ernsthaft ueber das was ich will nachzudenken. Taeglich aufstehen, arbeiten, menschen treffen, ausgehen usw. Alles schon ganz ok – aber doch fehlt was in meinem Leben und ich muss die naechsten monate ueberlegen was das ist. Und entscheiden, ob ich es hier finde oder weiterziehe.

13 Feb 2008

Hope is a bitch

Und schon wieder steht dieser dumme Tag an. An dem man nun wieder nichts erwartet. Und doch am Ende entaeuscht ist, wenn man nichts bekommt. Nichtmal ne sms oder so. Dumm, eben.

Somit erklaere ich morgen zum: Hab ein paar Drinks mit Freundinnen Tag und werde zum Konzert jener Herren gehen.

12 Feb 2008

happy grammy

unsere lokalen heroen, haben einen grammy gewonnen. das soll auch hier gefeiert werden.

10 Feb 2008

das zweitbeste was es gibt

das zweitbeste gefuehl, was es gibt ist sich unabhaengig von irgendwelchen anderen einfluessen einfach nur zufrieden und gluecklich zu fuehlen.

und wenn ich einfluesse schreibe, meine ich wohl menschen.

und ich glaube ich mag es wirklich nicht, wenn die sicht auf das weltbeste kurz frei wird und ich am zweitbesten zu zweifeln beginne, mit dem ich doch sonst eine so tiefe und auch recht glueckliche beziehung fuehre.

denn der schiere blick auf das weltbeste fuehrt ja gerne zu einem eher auf der unteren wohlfuehl-scala residierenden gefuehl.

schuster bleib bei deinen leisten. und ich bei besser bei schafen und elefanten.

9 Feb 2008

tippel, tappel

man denkt ja manchmal - gerade wenn man gerne den klassischen entwicklungsroman liesst - dass sich menschen entwickeln, weiser werden mit dem alter und so weiter. aber irgendwie kann ich das bei mir nicht wirklich beobachten.

klar, man wird abgestumpfter, man beerdigt traeume und naive illusionen und vielleicht geht man mit manchen situationen auch souveraener um. das souveraener werden, mag fuer mich im arbeitsleben vielleicht und selbst dort auch nur partiell zutreffen. obschon man auch einraeumen muss, dass alles in ner anderen sprache zu machen ja nochmal wie neu anfangen ist.

privat schwebe ich meist immernoch zwischen extrem cool und extrem hilflos. aber ich bin inzwischen doch ganz gut darin, den hilflosen situationen aus dem weg zu gehen. und manchmal stolpere ich doch ueber eben diese und muss mich dann aergern, dass ich das getan habe.

nun ja. soll besser nicht mehr vorkommen. sag ich mir jetzt so.

4 Feb 2008

tip tip tip

here's something all off you should check out, win and visit me. Seriously, there are no excuses for not winning this one!

Apart from that: My weekend was weird but fun. The first weekend in February is always mad people weekend. The sevens - one sort of rugby event - is played here and the fans are dressing up as the strangest things. I took heaps of pictures, but it will take me probably a few days to finally put them online.

Gotta go...