a very independent production - fear and loathing - worldwide

30 Sept 2007

lotto-hexe

manchmal bin ich ein wenig bubbly, also ich neige dazu viel zu reden. vor allem wenn ich nicht weiss was ich sagen soll. und manchmal fange ich dann an, sachen zu erzaehlen, von denen ich weiss, dass ich sie lieber fuer mich behalten sollte und die mir im nachhinein eher peinlich sind.

wie zum beispiel (nicht, dass ich das wirklich gemacht haette...):

dass ich mit jemands (also der person mit der ich gerade sprach) telefonnummer lotto gespielt habe und beschlossen, dass ich, wenn ich gewinnen sollte, diese person mit nach deutschland auf heimurlaub nehme und dass das sicherlich total toll waere. und um der peinlichkeit noch eins drauf zu setzen, dass ich auch schon geschaut haette, und es gaebe noch freie fluege.

(und jetzt ist mir das - rein hypotetisch natuerlich - eher unangenehm. sowas erzahlt man leuten, die man mehr oder weniger lose kennt nicht.

aber als ich heute meinen rechner angeschmissen habe, poppte doch die e-mail: 'sie haben im lotto gewonnen auf'. und kurz sah ich mich schon mit meinen millionen und meinem dann quasi gekauften freund. aber dann sah ich, dass seine telfonnummer nur drei richtige ziffern hatte.

also: genug gewonnen, um pech in der liebe zu haben und nicht genug um mir liebe kaufen zu koennen, dachte ich mir spontan.

wie auch immer.

nur noch knapp drei wochen bis zu meiner naechsten leberkaessemmel.

und fuer alle die es interessiert. hier war am wochenende umstellung auf sommerzeit und somit sind es nun wieder 11 stunden unterschied....

27 Sept 2007

pizzas are a girl's best friend

...es ist so leicht mich gluecklich zu machen.


...und gerade hatte ich eine durchaus lustige vision. nicht, dass ich jemals heiraten will. aber wenn moechte ich bitte statt einem diamaten-ring eine pizza um meine hand gelegt bekommen (auch wenn das das fuer immer tragen des zeichens der ehe etwas schwierig und perspektivisch auch ekelig und gesundheitsgefaehrend machen wuerde).

26 Sept 2007

aepfel und birnen

eben kam mir in der arbeit folgender satz unter:

Police have dropped a charge alleging a man committed bestiality with a pig, and replaced it with a charge alleging he had buggery with the animal.

dieser wirft gleich eine menge fragen auf:

1) warum ein schwein, wo man doch schafe hat?
2) und was zur hoelle ist der unterschied?
in diesen faellen ist die englische sprache sehr verwirrend, denn sodomie ist hier das gleiche wie buggery (was nicht zwingend tiere involviert), hingegen ist das was bei uns sodomie ist bestiality. was nun aber der unterschied zu buggery with an animal ist, weiss ich nicht. vielleicht kann man bestiality nur mit weiblichen tieren betreiben?

aber zum gluech bin ich ja nicht juristen, darf mich nun angewidert schuetteln und muss nicht weiter drueber nachdenken.

(und es waere unfair euch diesen teil des artikels vorzuenthalten... No reason for the change was given by police prosecutor Sergeant John Ashfield, who said that other amendments were being made to charges which include claims that as well as having sex with the pig, the man buggerised a cow in the late 1950s, committed an indecent act with a mare, and attempted to make a dog have sex with a young boy...)

uweiii...

24 Sept 2007

anleitung

damit ihr euch noch besser vorstellen koennt, wie es in meinem kranken kopf aussieht, habe ich mal wieder einen musiktipp.

1) das hier anklicken.

hier geht's zu jonny corker

2) da klickt ihr auf 'all my life'

3) evtl. nehmt ihr - je nach tageszeit - noch ein glas wein zur hand

4) in den verregneten abendhimmel - auch hier tageszeitliche anpassungen vornehmen - schauen

5) das debile grinsen sollte sich nun von ganz alleine einstellen

Keks, Schmeks

Jetzt finde ich endlich die Zeit zu schreiben. Zum einen: ich hatte ein ziemlich perfektes Wochenende. Abende mit Diskussionen ueber Politik und Geschichte, Philosophie und Sex und jede Menge Bloedsinn. Und den perfekten Sonntag mit Pepsi und Pizza zum Fruhstuck, zig Folgen Gilmore Girls gucken und vor allem: netter Gesellschaft bis es draussen wieder dunkel wurde.

Aber nun ist das Wochenende vorbei. Und da steh ich nun ich arner Thor und bin und bin so klug als wie zuvor. Und der Glueckskeks in meinem Facebook sagt mir nur: “You have to know when to stop”.

Und ja ich weiss, ich fange an gefaehrlichen Boden zu betreten. Klassischer Fall von dem momentan weltweit sehr schick zu sein scheinendem: Es koennte alles so gut sein, wenn alles anders waere. Irgendwo zwischen debilem Grinsen und einem die Haende ueber dem Kopf zusammenschlagen.

Darf es mich irrational gluecklich machen, wenn ich feststelle, dass jemand den Kaffee genauso mag wie ich? Und Pizza zum Fruehstuck? Und ne ganze Menge anderer Sachen. Und wahrscheinlich sollte es mich ungluecklich machen, zu wissen, dass es nirgends hinfuehrt (und da ist diese kleine Stimme, die immer “verdammt, verdammt, verdammt” vor sich hin ruft).

Es ist immer diese Frage: In wieweit es sich lohnt im jetzt zu leben und Momente einfach zu geniessen, ohne sich zu fragen, was morgen von ihnen ueberbleibt. Ob Scherben aufklauben besser ist als Langeweile. Und ja, ich entscheide mich eigentlich immer fuer das jetzt. Und deshalb sitze ich nun in der Arbeit und kann mich nicht konzentrieren und schreibe wirre Texte.

Aber egal. Vorwaerts immer, Rueckwaerts nimmer.

Und nun zu etwas komplett anderem: Nur noch dreieinhalb Wochen bis zum Heimurlaub. Ich freue mich schon riesig. Vielleicht nicht auf den 30 Stunden Flug (obschon ich meinen ich-gehe-zu-selten-ins-Kino-und-verpasse-alle-Filme-Rueckstand aufholen kann.)

Langsam wird es auch Zeit einen Plan aufzustellen. Aber ich glaube man kann sich Freitag den 26. schomal fuer eine ganz fuerchterlich gruselige Angelegenheit vormerken…

16 Sept 2007

gingerbred haka

und nicht zu vergessen. der gingerbredmen haka.

14 Sept 2007

rugby, rugby, rugby

da ich immernoch eher schlecht gelaunt bin, verbleibe ich mit zwei kleinen filmchen. Irgendjemand hatte ich es versprochen. Hier ist der neue Haka den die All Blacks vor wichtigen Spielen machen. Und ja, ich waere auch eingeschuechtert.




Und hier ist die Geschichte des All Black Hakas allgemein



viel spass

11 Sept 2007

speichelfluss

irgendjemand isst immer morgens bei uns im buero etwas, was bei mir ein grosses verlangen nach brezn ausloest. aber die gibt es hier natuerlich nicht (doch einmal hatte ich etwas steinhartes, fades in der form einer breze). nur noch fuenfeinhalb wochen, bis ich wieder eine breze in der hand halten kann, sie riechen, sie liebkosen und dann geniessen kann. natuerlich freue ich mich auch auf freunde und familie aber essen (und trinken) steht auf der liste der sachen, die ich vermisse schon ziemlich weit oben.

und damit mir meine hosen waehrend meines heimaturlaubs nicht zu eng werden, werde ich nun sport treiben gehen.

ansonsten bin ich derzeit in einer ein wenig grummeligen laune, was aber durchaus daran liegen kann, dass ich fuer ein paar wochen nun wieder fruehschichten arbeite. und muede sein kann ja nicht gesund sein.

aber hier ein lustiger link zu lustigen bildern aus dem land in dem ich wohne. mein favourit ist der freundschaftsbaum...

7 Sept 2007

The mighty blackness emerges

morgen faengt der rugby worldcup an. und im grunde macht mir der rugby spieler an sich eher angst und wenn ich an rugby spieler denke, denke ich eigentlich nicht: oh lecker.

aber, die all blacks sind durchaus huebsch anzuschauen. in ihren schwarzen leibchen. jedoch auch ohne.

6 Sept 2007

Teuefelskram

Ich bin immernoch der meiung, dass moderne kommunikation ein werk des teufels ist. Zugegeben, ein mobil-telefon ist manchmal durchaus etwas praktisches. Man muss sich nicht mehr tage im voraus verabreden und kann kleine – mehr oder weniger – belanglose nachrichten verschicken.

Und just diese moeglichkeit hat durchaus ihre tuecken. Ich weiss, dass ich nach eins, zwei alkoholischen getraenken mein telefon in eine abschliessbare schatulle stecken sollte und den schluessel verschlucken. Ich weiss das auch nach eins, zwei alkoholischen getraenken. Ich weiss, dass die telekommunikation, die dann entsteht meist nicht zu meinem vorteil ist und mich am naechsten tag beschaemt zu boden blicken laesst.

Aber haelt das mich davon ab, textmiteilungen zu verschicken? Nein.

Ich moechte gerne in mein telefon so eine art kinder- oder idiotensicherung eingebaut haben. Die etwa bestimmte nummern ab einer bestimmten uhrzeit oder auch nach einem bestimmten intoxikationsgrad (vielleicht 0.5 promille oder so) sperrt.

Kann das bitte jemand erfinden und mich so vor scharm und schmach schuetzen?

Danke.

3 Sept 2007

imaginary friends

viele kinder haben unsichtbare freunde. ich habe gerade auch sowas. es gibt jemand, den ich kaum kenne, vielleicht gerne besser kennen wuerde, aber unter den gegebenen umstaenden wird das wohl eher nicht passieren.

aber eigentlich muss das auch gar nicht sein. denn so hat er keine schlechten eigenschaften und kaum macken und ich kann mit dem bild was ich von ihm habe, machen was ich will.

und so ist er bei vielem was ich tue dabei und ich kann mir vorstellen, wie er's finden wuerde. etwa als ich mein zimmer eingerichtet habe oder buecher gekauft oder musik zusammengestellt.

in meinem kopf zeige ich ihm die bilder an der wand, wir hoeren die lieder auf meinem computer und er findet alles was ich mache toll. in meiner kleinen parallel-realitaet machen wir ne ganze menge netter dinge zusammen. da wuerde er sogar mitkommen, wenn ich bald auf heimaturlaub komme. und alle wuerden ihn moegen.

mein imaginaerer freund und ich haben viel spass. in meinem kopf.

---disclaimer
nein, ich nehme keine drogen und ja, ich habe auch echte freunde. aber es macht spass, dieses was waere wenn spiel zu spielen. und wer weiss, vielleicht schaut die realitaet auch irgendwann mal bei meinem spiel vorbei.
oder ich suche mir ein neues hobby. stricken soll ja wieder gross in mode kommen...