ja, heute scheint die sonne. ich komme gerade von meinem vorstellungsgespraech von dem ort von dem ich schon zu hause sagte, dass ich dort arbeiten will. es ist das nationalmuseum
te papa . neben dem museumsbetrieb werden dort die verschiedensten veranstaltungen (von kongressen ueber festessen usw. ausgerichtet) und fuers catering dort brauchen sie menschen.
die beiden bei denen ich mich vorgestellt habe, waren extrem reizend und sagten, sie wuessten nicht, was gegen meine einstellung sprechen sollte und dass sie mich am freitag anrufen. und auch wenn es ja "nur" catering dort ist, hoert es sich zum einen prima an, dass man im museum gearbeitet hat, zudem arbeiten dort glaub ich jede menge nette leute und das gebaeude ist grossartig, direkt am hafen und nur zehn fussminuten weg von meinem zu hause hier. ich glaubs noch gar nicht richtig. wenn das klappt (drei mal auf holz hau oder so) waere das einfach grossartig. wenn auch ein wenig surreal, war es doch genau das was ich mir vor ca. sechs wochen als job ausgesucht habe.
ich wuerde dann ende kommender woche anfangen. bis dahin kann ich noch ein wenig an meinen englisch-skills arbeiten und habe mir zu diesem zweck auch schon gerade ein paar grammatik und vocabulary buecher von der bibliothek geholt.
gestern ist mir auch was ein wenig unangenehmes passiert. wie ich ja schon berichtete, zog ich mir beim abspuehlen am wochenende eine recht tiefe wunde am kleinen finger zu. diese schien jedoch schon einigermassen verheilt zu sein, woraufhin, ich das mich nervende pflaster entfernte. ich stand gerade an einem der belebtesten plaetze hier, steckte meine haende, wie es nun mal meine legere art ist in meine hosentaschen und riss dabei den schnitt wieder auf.
ich glaube ich hatte in meinem ganzen leben noch nie eine so doll blutende wunde. da stand ich also auf diesem platz und versuchte die blutung zu stoppen bis meine beiden haende einfach nur noch rot waren. waehrend ich weiter uebelegte was ich denn nun tun koennte, tropfte das blut nur so auf die strasse (passanten hat das ganze uebrigens nicht interssiert, der neuseelaender an sich ist da auch nicht anderes...). ich hatte nicht mal ein taschentuch. also beschloss ich - tropfend - in die naechste apotheke zu gehen, die direkt vor meiner nase lag. die dort arbeitenden damen reagierten etwas schockiert als ich da mit zwei komplett blut verschmierten haenden einlief. aber als ich dort war hatte es schon wieder aufgehoert zu bluten, sodass ein kleines pflaster und etwas papier zum sauebern meiner haende schon reichte. danke nochmal liebe apothekerin!
nun werde ich mal mit meinen neuen englisch-buechern ein nettes cafe aufsuchen und hoffen, dass das mit dem job klappt...