a very independent production - fear and loathing - worldwide

29 Aug 2009

b-b-b-back in Welly

nur so viel jetzt. Ich bin zureuck. Die Sonne scheint, auch wenn es eher kuehl ist und es fuehlt sich zu Hause an. Ich hatte ja ein wenig Angst, dass ich hier wieder ankomme und denke, dass ich doch lieber zurueck nach Schland will. Aber alles gut. Soweit.

Und meine kleine Wohnung ist immernoch die allerschoenste der Welt!

27 Aug 2009

Hello from Hong Kong

Erst dachte ich ja, dass ich nach traurigem Abschied nach wunderbarerem Ex-Heimbesuch gar nicht mehr so recht Lust haette auf noch einen kleinen Urlaub und fast schon Neu-Heimbereit waere.

Aber Hong Kong gefaellt mir soweit recht gut. Momentan sitze ich gerade in einem Internet-Cafe neben einer fiesen, lauten, Cyber-Spielhoelle direkt neben einem der Amuesierviertel der Stadt. (Es hoert sich ab und zu an als wuerden Horden von Ausserirdischen danieder gemetzelt, hoffen wir dass die HK-Kids das auch gut koennen, und nicht gleich ein Cyber-Soldat hinter mir auftaucht. Aber wer, wenn nicht die...)

Etwas beunruhigend war, als bei meiner Ankunft der Taxifahrer eine riiiiesige Lupe zur Hand nahm, um die Adresse die recht gross auf ein Blatt Papier gedruckt war lesen zu koennen. Er hat denn aber doch hingefunden, ohne viele grosse Dinge wie Autos, Menschen oder Elephanten zu uebersehen.

Meinen ersten Tag habe ich auf dem Peak, dem Huegel, der hinter Hong Kong aufsteigt verbracht. Die Stadt hat etwas extrem surreales. Diese tausenden von kilometer hohen Hochhauser hineingequetscht in eine kleine Bucht, umgeben von schoenen kleinen Inseln. Aber oben druff kann man wohl prima leben (wenn man sehr reich ist), hat einen tollen Ausblick und der Wind weht einem um die Nase. Und wenn man da einmal herum wandert, sieht man viel gruen und huebsche Pflanzen und Libellen und es ist ganz ruhig und kaum Leute laufen rum. Und kommt man wieder um die Ecke sind da wieder die eine Millionen Hochhaueser.

Und kommt man wieder unten an, wuselt das nur so. Ueuberall.

Heute hingegen war ich auf einer kleinen, HK vorgelagerten Insel. Am Wochenende, heisst es, sei es dort recht voll, heute aber war es sehr entspannt. Man konnte am Strand liegen und ein wenig wandern gehen, am Abend hat man mir ein hervorragendes Mahl frisch aus dem Meer zubereitet bevor ich wieder auf ein kleines Boot gefahren bin und binnen 25 Minuten wieder im Gewusel war.

So, genug fuer heute. Muss mich nach Hause ins Hotel durch wuseln...

21 Aug 2009

happy-go-lucky

einmal blinzeln, drei mal im Kreis drehen und schon ist die Sommerfrische wieder fast vorbei. Ich hatte bisher eine ganz, ganz, extrem und absolut tolle Zeit. Nun ja, die beiden Wespenstiche, die ich nun an Arm und Kiefer trage haetten nun nicht zwingend sein muessen, aber man muss ja auch manchmal spueren, dass man lebt. Oder so.

Abgesehen von dem Grundgefuehl, dass es einfach nur schoen war alle meine Freunde wieder zu sehen und festzustellen, dass diese Freundschaften sich nicht aendern, nur weil man mal ein paar Jahre am anderen Ende der Welt lebt, habe ich auch ueber ein paar Dinge nachgedacht.

Ein wenig ueber was zu Hause ist.

Muenchen ist ja irgendwie das alte zu Hause und es ist gut, dass sich das Gefuehl hier zu sein nicht aendert. Alles ist vertraut und es gibt unheimlich viele Menschen, die mir hier wichtig sind. Es wird mir ganz warm ums Herz und macht mich gluecklich zu sehen, dass sich Freundschaft nicht verfleuchtigt, wenn man einfach nicht vor Ort ist. Alles ist so einfach hier. Ich muss nicht denken, wenn ich spreche, wie ich spreche. Ich muss nichts erreichen wollen ich kann einfach nur sein.

Gleichzeitig weiss ich auch, dass ich hier nicht leben will und es ist ja immer gut Dinge nicht in Frage zu stellen.

Schwieriger war es schon mit Berlin, was sich einfach mehr anfuehlt, wie die Stadt, die meine sein koennte. Dort sass ich schon laenger in einem Cafe, habe vor mich hingestarrt und mir ueberlegt, ob das wo ich lebe, wirklich das ist, wo ich sein will.

Die ideale Loesung waere es die Karte zu falten, sodass NZ nicht mehr am Ende der Welt, sondern nur noch einen Katzensprung von Freunden und Familie entfernt laege.

Aber auch gut festzustellen ist, dass ich Wellington fast schon wieder ein bisschen vermisse. Dass ich mein Leben wie es ist eigentlich ganz gerne mag. Dass mich dieser wunderschoenste aller vorstellbarern Urlaube, mit all meinen so wunderbaren Freunden nicht in eine Sinnkrise gestuerzt hat. Zu wissen, dass es immer dieses zu Hause gibt und diese Freunde macht einen ja auch mutiger zu machen, was man gerade will.

Und so druecke ich nun weiter das Eis auf meine Wespenstiche, trinke noch ein Glaesschen Wein und geniesse die letzten Tage hier. Und freue mich einfach nur, dass ich ich so ein gluecklicher Mensch bin.