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24 Mar 2004

pinballwizzard

die kleine flipperkugel ist an diesem wochenende mal wieder ordentlich durch die gegend geflippert und nun etwas planlos. das sich - man möcht fast sagen - willenlos durch sein eigenes leben schießen lassen, war vielleicht doch keine hundert pro gute idee. denn leider sind menschen doch nicht wie flipper-automaten, die einen einfach weiter fliegen lassen.

nein, die stopps halten einen an, beordern einen zurück und wollen letztendlich auch noch stellungnahmen von der kleinen flipperkugel. und genau das ist ja eigentlich das gegenteil des rundum-sorglos-konzepts. theoretisch könnte es einem ja egal sein, aber zum einen hält man sich ja für einen guten menschen (was häufig nicht gerade praktisch ist) und zum anderen, ist man ja quasi gezwungen, offen zu sein für neues.

so ist mein leben eigentlich alles andere als langweilig. und dennoch wächst in mir der wunsch ostern meine lieben zu hause zu besuchen. vielleicht sollte ich das machen. denn sparen kann ich ja noch wenn ich tot bin. oder wars schlafen. na egal.

20 Mar 2004

aus dem leben einer flipperkugel

und schon wieder ist es freitag abend. die wochen rasen im moment beinahe genauso schnell vorbei, wie die wochenenden. uff arbeit ist gerade jede menge zu tun und es ist ja nicht so, dass ich meinen job nicht mögen würde. im gegenteil.

im moment habe ich das gefühl mein leben wäre wie das einer flipperkugel. ich werde durch die gegend geschossen. es geht meist sehr schnell. manchmal lande ich auf diesen komischen konstrukten, die einen aufhalten und ein paar mal um die eigene achse drehen, um einen mit umso mehr wucht weiter durch die unendlichen weiten des flippers zu jagen. und: es macht spass. ich glaube nicht, dass ich dieses flipperkugelleben im moment für irgendwas aufgeben möchte. ich bin noch nicht angekommen. das spiel ist noch längst nicht zu ende. ich habe zwar nicht die volle kontrolle, aber deshalb ist es ja umso spannender, weil man eben nicht weiß, wo die reise ihren nächsten stopp einlegt.

ich lerne tatsächlich ab und an menschen kennen. habe vielleicht das, wonach ich vor kurzem gerufen habe. und nun: will ich eigentlich gar nicht. dann sind es wohl nicht dir richigen, werdet ihr jetzt sagen. und wahrscheinlich habt ihr recht. vielleicht aber sollte ich den fremden auch chancen geben - aber warum auch immer - mir ist nicht wirklich danach.

also bin ich freitag abend mal wieder zu hause - jedoch mit meiner mitbewohnerin und nicht alleine - und je länger ich hier auf meinem bett liege und vor mich hin tippe desto größer wird die wahrscheinlichkeit, dass ich meinen körper nicht mehr großartig erheben werde. warum auch.

18 Mar 2004

neue farben

monate, die sich hinzogen wie jahre, waren dominiert von blau. an manchen tagen auch mal grün. aber so etwas wie heute, wo sich in fast flächendeckendes gelb, mit einzelnen orange- und rottönen mischt, das habe ich schon lange nicht mehr gesehen. ja, der anblick der wetterkarte macht dieser tage reine freude. nur schade, dass es nur der anblick der wetterkarte ist und man den körper aufgrund des angestelltenverhältnisses nicht an die sonne setzen kann.

dennoch beschwingt einen dieser sonnenschein. dieses strahlen am himmel. dieser duft in der luft. und sogar das kinderlachen von der kita nebenan, dass mir sonst sicher auf die nerven gehen würde, kann als zeichen des frühlings gedeutet werden.

und das mon brachte mich auf die idee, dass es eine gute wäre, nach australien auszuwandern. dann fiel mir wie schuppen von den augen, dass es schwierig würde, mein geld zu verdienen, ohne zum journalismus taugliche englisch-kenntnisse. aber dann dachte ich mir, es wäre vielleicht ohnehin eine bessere idee, eine kleine kneipe an einem einsamen strand aufzumachen. wenn jemand vorbeikommt, koche ich was und mach ne flasche bier auf. wenn nicht, hängen wir in hängematten. und da unser stand ja sehr einsam ist, werden wir mehr in hängematten liegen. ich finde auch das ist ein guter plan, wenn ich in ca. 18 monaten hier fertig bin.

16 Mar 2004

der ewige kreislauf...

eins, zwei mal geblinselt und schon ist wieder montag und selbst der schon fast wieder vorbei. der samstag abend aka sonntag früh wurde in der tat noch ganz nett. auf dem weg zu der kneipe meiner wahl, taumelten drei offensichtlich angetrunkene gestalten auf mich zu. kurz bevor sie meinen weg kreuzten, rief eine dieser gestalten: hee, sie da, sie haben etwas verloren. ich glaubte zwar nicht daran, aber ich dachte mir, lieber mal gucken, denn mir wäre es ja zuzutrauen. in dem moment, in dem ich mich also umdrehte und zu boden blickte, rief die gestalt: ihr glück, die haben ihr glück verloren. und lachte hämisch.

ich fand das ja schon etwas gemein. dass, man mir das jetzt schon ansieht, dass ich mit glück im moment eher unterdurchschnittlich ausgestattet bin. das hat mich doch ins grübeln, dennoch nicht davon ab meinen weg in die kneipe zu fortzusetzten, gebracht. dort an der bar sitzten, traf ich dann auf zwei recht gesprächige herren, die meinen abend durchaus amüsierten (auch wenn es die erste hälfte um die pubertierende tochter des einen ging...)

dannach folgte ich ihnen noch in ein weiteres etablissement ihrer wahl und rundete den abend mit jugendlichem leichtsinn ab.

nun ist es - zum glück - bald zeit den weg der unterkunft entgegen anzutreten und einem gemütlichen abend, voirzugsweise vor dem fernseher entgegen zu streben.

14 Mar 2004

unenschlossenheit und ein neuer freund

samstag abend und ich bin sowas von unentschlossen. einerseits sollte man doch ausgehen, so als junger mensch. anderseits war der tag ziemlich anstrengend (ja ich habe geputzt, während ich das schreibe, schlage ich mir selber auf die schulter...) und zusätzlich ist nichts los (zumindest weiß ich von nichts) was mich so richtig anlachen würde.

vielleicht sollte ich mich und meine sachen packen und auf ein getränk in eine kneipe laufen. schaden kann es ja eigentich nicht. ich könnte mich jedoch auch für einen leseabend entscheiden und morgen wunderbar erholt aufwachen. das widerum macht jedoch eigentlich nur sinn, wenn man etwas vor hat. und bis jetzt habe ich das noch nicht.

man hat es ja wirklich nicht leicht. auch und gerade als junger mensch in einer großen stadt, die theoretisch jede menge zu bieten hat. und auch ein tief in mich hinein hören, bringt mich nicht weiter. zwei seelen wohnen in meiner brust.

arbeiten ist auf dauer wirklich nicht gut. diese kurzen wochenenden, die die ganze woche auf sich warten lassen und kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder vorbei. und da man eigentlich alles, was das eigentliche leben ausmacht, in diesen paar stunden machen muss, ist es eben ein müssen und nicht ein reines tun-weil-man-tun will.

aber je mehr ich drüber nachdenke, will ich heute doch noch das haus verlassen. ich werde mir flasche bier aus dem kühlschrank nehmen und in ihrer begleitung werde ich mich auf einen kurzen ausflug begeben. vielleicht machen wir zwei ja auch bekanntschaft mit fremden , die wir zwei, die alte flasche und ich noch gar nicht kannten.

ach ja: ich habe einen neuen freund. eine pflanze ist heute bei mir eingezogen. mit leuchtend grünen blättern und einem pinken übertopf hat sie sichs auf meiner box gemütlich gemacht. und dieses mal bin ich zuversichtlich, dass es eine längere beziehung wird. bis jetzt waren meine affären mit pflanzen aller art stets von kurzer dauer. kaum waren sie bei mir eingezogen begingen sie suizid. ich hab ihnen immer all meine liebe gegeben (oder es zumindest versucht) aber sie liesen ihr leben. mein neuer grüner freund hingegen ist jetzt schon nicht so lebendig, wie meine grünen ex-freunde. ja, er ist ein wenig wie die single-tapete. er ist aus plastik. er hat vielleicht wenig charakter, aber er sieht gut aus und bleibt bei mir. und das ist doch auch schon was. in zeiten wie diesen.

und jetzt bin ich raus...

10 Mar 2004

großartige ideen

unser aller liebstes intelligenz-blatt hat einen hervorragenden artikel mit einer noch hervorragenderen idee veröffentlicht.

Die Single-Tapete

Aber ich denke, ich ziehe es doch vor, auch mal allein zu sein und bei nicht-allein-seien-wollen konsultiere ich meine mitbewohnerin...

...aber in echt sage ich das nur, weil ich mir so einen geklebten partner von meinem gehalt gar nicht leisten kann.

ja wüüürklich...

Ein ostdeutscher Frauentag in den Augen eines kleines Wessis

Für mich als Wessi, war der Internationale Frauentag immer ein - viel zu wenig beachtetes - aber höchst politisches Datum. Hier in Ostdeutschland sieht der Internationale Frauentag ein wenig anders aus. Er ist mehr wie ein Vatertag für Mütter, jedoch inklusive Blumen, wie der Muttertag und angereichert mit ein wenig politischen Forderungen für die Sache der Frau.

Gestern um punkt 19 Uhr machte ich mich also auf in die heiligen Haalen, des hier ansäßigen Theaters um der Festveranstalung (wie sie es nannten) beizuwohnen. Leider kam ich etwas zu spät, um mit den anderen Damen noch ein Gläschen ntrockenen (oder gar süßen) Rotwein zu trinken Denn plötzlich fing es mit vereinzeltem Trommeln überall auch schon an. Ich dachte nach ein paar Trommelschlägen, die uns alle dazu auffordern sollen unsere Plätze einzunehmen, wäre es mit der Trommlerei vorbei und der Abend könnte beginnen. Aber nix da. Die Rythmus-Gruppe rottete sich zusammen und zog unter schuaderigen Gesang in just dem Moment in Richtung Bühne, als ich meinem Platz im Rang einnahm. Männer und Frauen mittleren Alters, mit naturbelassenen Fasern an ihren wogenden, wippenden und springenden Körpern und bommelnden Bedeckungen auf ihren Köpfen bearbeiten Fell und Holz was das Zeug fällt. Die älteren Damen um mich rum, die erkannt haben, dass hier etwas zu hören gibt, was mir Rythmus zu tun haben, nehmen inständig das Klatschen auf. Leider ohne großen Erfolg. Das Trommeln und Gebärden auf der Bühne strebt einem Höhepunkt zu - Pause - und aus den männlichen Trommlerkehlen tönt ein "Alles gute zum Frauentag". Und weiter gehts...


Auf der Bühne allerlei Putzutensilien, Besen und Bügelbrett, die im Laufe des Abends noch verschiedene Rollen spielen sollen. Und dazu Pär-kasch-sch'n - Vielleicht sollte ich mir das mit der Weltreise nach Asien und Indien doch noch mal überlegen. Ich sag es nochmal Pär-kasch- sch'n. Allein bei dem Wort stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Doch bald darauf ebbt das Getrommel ab, ein Schülerchor singt, eine Frau spricht etwas über Politik, eine andere unterhält sich am Bügelbrett stehend mit einer fiktiven Person, Bild und Ton der multimedialen Show geht seine eigenen Wege und zum Schluss steppen zwei Kabarett-Putzfrauen was das Zeug hält.

Nach knapp zwei Stunden habe ich meinen Frauentag hinter mich gebracht. Nicht uninteressant das, auch wenn ich mit Sicherheit zu den jüngsten zählte und mich nicht errinnern kann, wann ich zum letzten Mal (oder überhaupt schon) so ein "buntes Programm" genießen durfte.

Heute will ich noch ins Kino. Vielleicht auch was essen. Aber vor allem raus aus diesem einsamen Büro!

9 Mar 2004

alles gute zum frauentag

montag ist es. ich bin allein in meinem büro, da eine kollegin im urlaub und die andere krank. und das wird sich wohl die ganze woche auch nicht ändern. das gefällt mir gar nicht, aber ich werde ja nichts daran ändern können.

ich hatte ein schönes wochenende. mit einem kinobesuch, einem museumsbesuch, ein paar schwätzchen, einigen kaffees und einem meinst recht guten gefühl. zum einen liegt es sicher an geführten gesprächen und daran dass mein wochenende geprägt war von viel kontakt mit menschen. anderseits liegt es vielleicht auch an dem - eigentlich noch gar nicht spürbaren - sich anbahnens des frühlings. heute scheint wieder die sonne und langsam kann man erahnen, dass der grauselig-kalte winter irgendwann ein ende haben wird. (jupidudiduoiduuuuuuuuuuu)

heute ist ja internationaler frauentag und ich habe eine eintrittskarte für die feierlichkeiten desselben in potsdam. ob ich diesen auch beiwohnen werde, kann ich zum jetzigen zeitpunkt noch nicht sagen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es nicht ununterhaltsam sein würde. ich habe zwar eigentlich keine ahnung was geboten wird und auch nicht ob man bei dem festlichen abend, von mir festliche kleidung (die ich nicht an mir trage) erwartet. aber das wird man ja sehen, wenn es so weit ist.

ansonsten drehen sich meine gedanken immer wieder um meine mir vorgenommene weltreise. es liegen zwar wahrscheinlich noch zwei jahre des arbeitens und sparens vor mir (es sei denn ein unerwarteter lotto-gewinn kreuzt überraschend meinen weg) aber man kann sich ja schon mal ausmalen, wo es wie sein wird, wo man überall hin will und so etwas dem grauen berliner winter entfliehen (ohen einen sonnenbrand oder eine magenverstimmung zu riskieren ;)

6 Mar 2004

unaufgeklappte sonnenschirme und höhrer mathematik

heute morgen bin ich augewacht und fühlte mich sonderbar erholt. der druck in stirn und kopf ist weg, lediglich ein stetiges laufen meiner nase erinnert an die pein der letzten tage. zudem ist der himmel über berlin und potsdam heute knallblau und die morgen-winter-sonne gab alles, was sie konnte.

als ich in meinem zug saß, sah die welt fast aus, als würde sie nach ungeöffneten sonnenschirmen, noch nicht gepackten badetaschen und nach bald-auf-grünen-wiesen-liegen riechen. (nagut es hat minus vier grad, aber darauf wollen wir hier nicht näher eingehen.) es war dieses früh-morgens-sommer-gefühl, wenn die frische der nacht noch in der luft liegt und einen wunderbaren tag verspricht.

und ich: gutgelaunt, das herz voll ruhigem humor. wenngleich das wort zufrieden mir zur beschreibung nicht rechtgefallen will, so war es doch ein mit-frieden-erfüllt. doch was will uns das wort zufrieden eigentlich sagen. zu-viel-friende? gibt es das? das wäre ja fast langeweile. oder mehr zu-m-frieden, eher in bewegung auf den frieden zu. nun ja einerlei. mir gings heut morgen sonderbar gut.

inzwischen ist das gefühl von der arbeit schon ein wenig versetzt, weil nichts so klappen will, wie es soll, aber ich habe mir vorgenommen mir von den unzulänglichkeiten meines angestellten-daseins nicht die laune verderben zu lassen.

was mir in den letzten tagen mal wieder eingefallen ist, ist eine alte stochastische rechung. genauer gesagt eine vor jahren von mir aufgestellte, ganz einfache wahrscheinlichkeitsrechnung. sie fällt mir immer wieder ein, wenn ich durch die straßen von berlin, vor allem die meines bezirks laufe. dort gibt es ja unwahrscheinlich viele menschen, die ein ähnliches alter besitzten, wie ich.

wenn man also annähme, dass man von - und nun bin ich wirklich großzügig - 100 menschen, die man so trifft, einen so richtig gut fände, und von diesen 100 menschen genauso einer einen so richtig gut fände, so läge doch die wahrscheinlichkeit, dass man selber just diesen menschen, der einen so richtig gut fände, richtig gut fände bei 1:10 000. nicht besonders erbaulich das, aber mathematisch einwandfrei. natürlich gibt es da nicht berechenbare störvariablen und man müsste, diese 100 ja auch erst mal kennen lernen. aber selbst wenn, so stehen die chancen alles andere als gut.

aus diesem - und einigen anderen - gründen, habe ich mir so bei mir gedacht, macht es weniger sinn, nach der liebe zu suchen, als sich mit dem selbst anzufreunden. also werde ich versuchen, nicht mehr nach dem einen von zehntausend ausschau zu halten, sondern daran arbeiten mehr spaß mit mir selber zu haben. und wenn er dann trotzdem auftauchen sollte, freu ich mich natürlich und jag die höhere mathematik zum teufel.

so viel für heute - und ein schönes wochenende!

4 Mar 2004

schwächeln, kränkeln und die ruhe in person

mein kopf fühlt sich so an, als wäre er doppelt so groß und dennoch nur halb so voll. aber wie es in solchen situationen immer ist: man hat just zu dem zeitpunkt an dem man kränkelt auch doppelt so viel zu tun. nunja vielleicht nicht gerade doppelt, aber doch jede menge. heute habe ich "justtiz" geschrieben, da rief mich mein chef vom dienst doch gleich mal an und bemerkte, dass man es doch nur mit einem 't' schriebe. zum glück konnte ich es aufs fieber schieben ;)

viel habe ich nicht zu erzählen, da ich mich momentan nur zwischen arbeit und sofortiger bett-ruhe hin und her bewege. aber auch wenn es anstrengend ist, in diesem zustand zu arbeiten, ist es dennoch irgendwie entspannend zu wissen, dass man abends so überhaupt nichts tun wird. ausser vielleicht noch ein paar seiten lesen und dann sanft zu entschlummern. und das ohne das gefühl zu haben, man müsse doch noch etwas tun, denn sonst hätte man ja ausser arbeit nichts vom leben.

mein wochenende (was ich natürlich jetzt schon zu planen anfangen, obwohl noch zwei lange - obwohl mit viel arbeit huschen sie eigentlich recht schnell vorbei - tage vor mir liegen) habe ich vor auch recht dezent zu gestalten. nicht zu spät ins bett gehen, nicht ausufernd feiern und endlich mal zu hause wieder ein paar sachen auf die reihe zu bekommen (aufräumen, putzen, waschen...nicht schön, aber sehr schön, im nachhinein).

so werde noch etwas arbeiten und dann ab ins bett...

3 Mar 2004

chronologische wochenendsauflistung

Nach einem recht anstrengenden und meist auch amüsanten wochenende, kränkel ich nun vor mich hin. mein kopf ist schwer - ich will nicht mehr...aber es hilft ja nix, ich bin allein im büro und irgendjemand muss ja die nachrichten machen :)

freitag war wie immer: ich erst alleine zu hause. dann überlegt, dass das doch eigentlich nicht angeht. also mich zusammengepackt und mich auf gemacht zu einer großen party in einem besetzten haus. war auch wirklich ganz nett - mindestens vier verschiedene locations. ein konzert von las cellutitas die das zeckige-besetzer-publikum dazu brachten, hits wie "er gehört zu mir" oder was von nena und so weiter, mit zu größen. aber angerichtet mit einer kleinen brass-section machte die musik wirklich spass. nach nicht allzulanger zeit wurde ich jedoch furchtbar müde und ich bin nach hause gefahren. auf dem rückweg habe ich noch eine kleine kneipe (dachte ich) gleich eine minute von uns entfernt gefunden. als ich fragte, ob sie denn noch offen hätten, schauten mich die beiden herren am tresen verständnislos an. kurz darauf sah ich auch schon das 24 hours open schild und bemerkte dass es die kneipe eines hostes war. ich bin dennoch auf ein getränk geblieben, bevor ich totmüde ins bett gefallen bin.


den samstag habe ich einerseits mit kucken backen, anderseits mit kuchen essen verbracht. ich war zu einem geburtstag eingeladen. dort waren auch zwei elf-jährige mädels, die mich mit ihren geschichten sehr amüsiert haben. abends ging es mal wieder in jenes besetzte haus, an dem ich am vorabend auch schon feierte, um erneut das tanzbein zu schwingen. auch diesmal war es wieder nett, jedoch auch diesmal ohne weiter zu erwähende erlebnisse.


sonntag habe ich mich eigentlich nicht aus meinem bett bewegt (doch einmal in die küche und einmal nach nebenan zum tatort schauen ;), gestern habe ich angefangen zu kränkeln und heute is auch nicht besser...

nur so viel zu meiner chronologischen abfolge des wochenendes. mehr witz und charme kann ich aufgrund des schleim gehalts in meinen stirmhöhlen leider nicht in meine erzählung leben. aber irgendwann...irgendwann sage ich euch...