ein abend in dresden 20.15 ein samstagabend ohne ziele und pläne. ich in dieser stadt. aber zu hause bleiben gilt nicht, das weiß ich. also erstmal den film des abens geschaut. "don juan de marco"- ein film bei dem es nur um liebe und romantik ght. ein thema, was mir nicht gut tut. also auf zu einem konzert.
22.30 auf der bühne singt eine frau mit kirchentagsstimme auf russisch während sich betrukene punks sich schon auf dem boden rollen. es hat etwa 40 grad. hinten stehen die skins, die aus die moskauer ska-band warten. während ich feststelle, dass ich kein feuerzeug bei mir habe und schon überlege die nächste tankstelle aufzusuchen spielt die bank "kalinka" (sie weiterhin mit kirchentagsstimme, er mit versoffenwirkendwollender stimme). die punks rollen, die skins pogen, die mädchen hüpfen und der rest klatscht.
23:00 eigentlich will ich gehen. ich setze mich kurz abseits auf ein sofa. betrunkene 18-jährige stimmen sofort ein mir ihre lebensgeschichte zu erzählen. ich überlege wie ich flüchten kann, während ich sätze wie "du bist doch sicher über 20, du kommst da sicher rein" und "die im backstage fahren alle einen hammer, ein amerikanisches auto, bei dem eine tankfüllung 500 euro kostet, die aber maximal die hälfte von 100 kilometern reicht, weil sie so klein ist, weil das ein bonzen-auto ist" höre. zeit zu gehen.
23:30 nach draußen geflüchtet. man liegt schon gerne auf dem boden. und die zweite band hat ncoh nicht mal angefangen zu spielen. neben mir übergibt sich jemand.
23:50 die band beginnt zu spielen. immer noch nicht der hauptact. eigentich ganz nett, obschon ich nicht ausmachen kann, welche sprache gesunden wird.
23:50 Ein Punk stürmt die Bühne und hält eine rede, von der ich kein wort verstehe und ein etwa 50-jähriger kuschelt sich an mich. die musik wird besser, doch es wird zeit zu gehen. dann wenns am schönsten ist...
00.00 eine kneipe, niemand liegt auf dem boden. ich dachte nicht, dass ich mich über solche zivilisation mal freuen könnte. die musik ist nett, die menschen brechen nicht.
00:30 immer wieder kommen leute an meinen tisch, fragen, ob sie sich setzen dürfen und setzten sich sofort, so denn einer frei wird an einen anderen tisch. vielleicht riehe ich doch ungut.
2330 es wird immer voller, das publikum immer schicker, es wird zeit zu gehen.
1:00 an mir bekannten kneipen vorbei gefahren. für nicht gut erklärt. noch bei einer gewesem. wo die zeichen nicht schlecht standen und die musik als nicht allzuschlecht galt. kurz zeigte sich der dj von seiner guten seite, dann griff er nur noch in die latino-ecke. anstand die hüften zu schwingen, hab ich mich doch nach hause auf gemacht.
2.15 es reicht, in meinem alter muss man ja auch mal schlafen