a very independent production - fear and loathing - worldwide

29 Jan 2008

erase & destroy

you can clean your mobile phone from memories and old connections in seconds, you can erase e-mail accounts, delete the traces, break down the virtual bridges in minutes.

a feeling, a probably only imagined attraction sticks like a chewing-gum on the sole of your shoe.

where are the delete buttons, where's ctrl Z, Esc, Exit, when all you want is an empty piece of paper? a blanc memory drive?

when you know this game is messed up and you just want to start a new one. without all the wasted lives, the low energy and the traces of destruction you left behind.

and yes, I know, just something we all have to go through sometimes.

other questions what came up today: what are the rules of attraction? are there any? just an evil fancy of nature?

Can I be jealous, when I see two 15yo pimple-faces holding hands.

Then all those picture-perfect-people (PPP) running by, mostly with other ppp's holding their hands.

And really, I know life's not about being beautiful, life is about being happy or at least content, with The Now, the moment, with being. But sometimes it's just really hard work. To manage to be somehow at ease with oneself.

Sometimes - I think - it's all about letting go, saying good-bye to all stupid hopes, beautiful pictures and fairy tales. There are people who are supposed to live one kind of lives and others, who are good for another.

And wanting f. e. to play in the double-league for me is like for an hedgehog wanting to join a balloon-dancing-competition. We all might have our dreams, but we shouldn't be too engaged with the impossible ones, but rather reach out for whatever comes our way. Or create a way that suits our abilities.

rock on/

anyway. enough for now. good bye and good night

27 Jan 2008

peep

ja, ich weiss. wochenlang lag mein blog verwaised und ungeliebt im internet rum. aber ich hatte irgendwie nichts zu sagen. habe ich im grunde immernoch nicht. ja, ich habe inzwischen von der heul-bojerei abstand genommen.

das leben blubbert sommerlich vor sich hin und ist ungefaehr so romantisch, wie das kleine singvoegelchen, dass ich neulich auf dem weg zur arbeit sah, dass sich im morgengrauen, sein fruehstueck aus einer lache erbrochenen pickte.

sonst ist aber alles gut, die stadt im sommer wunderschoen und das wetter so wie man's haben will. heute ist sonntag, gleich zwei uhr mittags und ich habe fertig gearbeitet fuer heute...

so long

15 Jan 2008

Kicker-Queen

Ich spiele mit dem Gedanken meine Zukunft als semi-professionelle Tischfussballspielerin zu verbringen. Wir haben in der Arbeit einen Kicker (den man hier foozball nennt) und langsam fange ich an meine Kollegen - alles gestandene Maenner, die sowas ungern sehen - zu schlagen. Und Maenner schlagen kann ja nicht schlecht sein.

Heulbojen-Topic des Tages (ist ja Heulbojen-Woche, die letzte fuer diesen Anlass): Fat- und Bad-Hair-Days.

Wenn man Liebeskummer hat wuerde man ja - nochmehr als sonst - gerne spontan zehn Kilo abnehmen, damit man - falls man den Verursacher mal wieder sieht - geschwaecht, verletzt und dennoch wunderschoen aussieht. Ich war letzte Woche vier mal im Fitnessstudio und habe jeden Abend nur Salat gegessen. Und was macht die Waage? Zeigt einfach ein knappes Kilo mehr an. Die Sau.

14 Jan 2008

heulboje

Es ist wie Feuer mit Feuer bekaempfen. Ich verbringe meine Abende mit romantischen Dramen, druecke meine Kuscheltiere fest und vergiesse die eine oder andere Traene. Oder ich hoere Musik, die einen auch gut gelaunt den Traenen nah sein lassen wuerde. Ob das alles so eine gute Idee ist und ich lieber alberne Komoedien, Horror-Schinken oder Action-Thriller anschauen sollte? Man weiss es nicht.

Es nervt nur langsam, mich so zu fuehlen. Als saesse ein grosser, haesslicher, dunkler Vogel auf meiner Brust. Die einzigen Lacher kommen, wenn Sarkasmus mal die Oberhand gewinnt. Ich weiss ja selber, so geht es nicht weiter. Und das Geheule will ja auch niemand hoeren. Ich hoere mich an, als waere ich 14 und haette gerade festgestellt, dass Robbie Williams niemals mit mir gehen werden will.

Und dann denkt man nach ueber so Dinge wie: Wenn er mich nochmal fragt, wie es mir geht, dann sag ich ihm das. Die ganze Wahrheit. So mit: Und meld dich nie wieder bei mir, weil das tut weh und so. Alles vorbereitet in meinem Kopf jetzt. Mutig und entschlossen. Aber natuerlich fragt niemand. Und das einfach so mitteilen ist dann auch etwas armseelig.

Vielleicht verbringe ich noch diese Woche mit dem einen oder anderem Vollbad im Selbstmitleid und ende der Woche hoere ich einfach auf, darueber nachzudenken. Und mache was anderes.

Wenn ihr Vorschlaege habt fuer meine neuen Projekte, nur her damit. Und dann habe ich vielleicht auch interessantere und erbaulichere Dinge, ueber die schreiben kann.

Wenigstens habe ich hier ein Horoskop gefunden, dass nicht luegt. Heute sagte es mir:


"They say that all good things must come to an end and right now there's a sense that the party's over…"
.

wenigstens irgendwas auf das man sich verlassen kann.

11 Jan 2008

silly, silly me

Ich habe wirklich alles versucht.

Ich war diese Woche ein guter Mensch. Ich habe Strassenmusikanten, Jongleueren und Behinderten Geld gegeben. Ich habe Lotto gespielt und verloren. Ich habe auf mein Handy gestarrt und ich habe stundenlang weggeschaut, und verdammt, ich trage sogar meine Glueckssocken

Und dennoch scheint nichts zu helfen.

Weder: ich will, ich will, ich will rufen, noch versuchen, das was ich will zu ignorieren.

Wahrscheinlich ist es Zeit einzusehen, dass ich nunmal das was ich will nicht bekomme. Aber nachdem ich nun fast ein ganzes Jahr mit diesem Wunsch verbracht habe, ist das nicht so einfach. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, wusste ich wahrscheinlich die ganze Zeit, dass das nichts werden kann. Aber manchmal braucht man eben die harte Tour, die Realitaet direkt ins Gesicht usw.

Nun muss ich mich also wieder auf mein Leben mit mir – und nur mit mir – konzentrieren. Ziele setzen, wie mehr Gitarre spielen, eine Punkband gruenden und Weltruhm erlangen oder mehr schreiben und reicher werden als Frau Rowling oder doch lieber den Weltfrieden retten. Oder den Weihnachstsmann.

Ich muss mich ja noch nicht heute entscheiden, oder?

6 Jan 2008

immerhin

$3225.00The Cadaver Calculator - Find out how much your body is worth.

Looking for payday loan?

deja-vu

Und immernoch ein wenig schwanken zwischen Panik, Ruhe, Verzweiflung und Zuversicht. Wenn einen die Gedanken nicht immer verfolgen wuerden. Die Implikationen und Komplikationen. Und die Frage, warum irgendwas mal nicht einfach einfach sein kann.

Es ist ja auch nicht so, dass mich jemand dazu zwingt, mich wie ein kleiner Terrier in die eine Sache, die ich will zu verbeissen. Auch wenn sich alles gerade etwas nach Kamikaze-Mission anfuehlt, moechte ich dennoch wie ein kleines Kind auf und ab springen und "abbba, ich will, ich will, ich will) bruellen. Aber das kennt man ja.

Es ist Sonntag, ich bin in der Arbeit und da bin ich immer mehr oder weniger allein. Und das macht einen ja immer nicht wirklich gluecklich, zumindest wenn man irgendwelche borenden Dinge im Kopf hat.

Nun wuerde ich gerne nach Hause und einen kleinen Mittagsschlaf halten, aber muss mich mit einem Bekannten auf nen Kaffee treffen, den ich schon dreimal vertroestet habe. Nun leicht hat man es nun wirklich nicht. Auch im neuen Jahr nicht. Erhlich.

5 Jan 2008

und hier noch...

...mein neuer lieblings-comedian. ja, danny marry me.

welcome too the new!

So. Nun schon wieder ein neues Jahr. Ich hoffe ihr seid alle gut gerutscht.

Meines hat ein wenig wirr und nicht wirklich gluecklich angefangen. Aber Silvester und ich, das ist seit Jahren eine eher unglueckliche Kombination und es grenzte ja an ein Wunder, wenn sich das so ploetzlich aenderte...

Dafuer war mein erster Januar ziemlich seltsam aber irgendwie doch auf eine nicht ganz uncharmante Art. Wirr ist alles immer noch aber zumindest nicht so hoffnungslos und schmerzhaft. Emotional gesehen. Jetzt gerade.

Wie auch immer.

Das war nun schon mein zweites Silvester in Neuseeland. Ich bin schon 16 Monate hier und manche Dinge sind immer noch neu, manche immer noch reizend und andere schwierig. Wellington ist inzwischen mein zu Hause. Als ich letztens von meiner Reise in den Norden zurueckkam und der Bus die letzte Kurve nahm und dann den Blick auf die Skyline der Stadt freigab, auf die Bucht und die Hochhaeuser, da hat sich das schon sehr nach nach Hause kommen angefuehlt.

Aber ich haette nicht gedacht, dass es doch so lange dauert, sich in einer Sprache richtig heimisch zu fuehlen. Aber es wird besser auch wenn es immernoch mein Umfeld mit Freude erfuellt, wenn ich Worte, die mit einem v anfangen sage. Aber es ist ja auch schoen, wenn man eine quasi unerschoephliche Menschen Amuesier-Quelle hat.

Und sonst? Die Grundstimmung

Oft entspannt. Manchmal ein wenig plan- und/oder hilflos. Ich cruise entlang und schaue zu wie sich mein Leben entwickelt. Manchmal aergere ich mich ueber das was ich tue – oder viel haeufiger nicht tue. Aber im Grossen und Ganzen bin ich doch zufrieden mit der Gesamtsituation und es bleibt spannend was in den naechsten 12 Monate so passiert.

Ob ich hier bleibe. Oder nach hause gehe. Oder woanders hin. Wie sich potentielle Zweisamkeiten entwickeln, und Freudschaften und und und.

Genug geschwafelt fuer heute!