a very independent production - fear and loathing - worldwide

25 Jun 2009

dogdy little knickers thief

Heute ist mir was eher Unangenehmes passiert. Ich war in einem dieser Laeden, in dem man viele Klamotten auf grosse Haufen wirft (und auch auf Stangen hat), in denen sich junge Leute zu schlechter Musik einkleiden.

Da der Laden gerade neu geoeffnet hat, dachte ich mir, schaue ich mich doch mal um. Gerade von der Arbeit kommend, hatte ich meine grosse mit Klettverschluessen ausgestattete Umhaengetasche bei mir.

Nachdem ich mich ein wenig umgesehen hatte ohne etwas zu finden, habe ich den Laden auch ohne schlechtes Gewissen wieder verlassen.

Als ich dann durch die Fussgaengerzone schlenderte hatte ich das Gefuehl, dass irgendwas an mein Bein schlackert. Und nach dem ich fast die ganze Stadt durchquert hatte, habe ich denn dochmal nachgeschaut was da so schlackerte.

Und da hing dann ein kleines Unterhoeschen, dass ich zum einen gerade gestohlen und zum anderen fuer jeden sichtbar durch die ganze Stadt getragen habe. Irgendwie war das leichte Stoeffchen an meinem Klettverschluss haengen geblieben.

Ich habe noch kurz mit dem Gedanken gespielt, zurueck zu gehen und die Damenwaesche wieder zurueck zu bringen. Aber das waere noch unangenehmer gewesen. Also habe ich sei verschaemt in meine Tasche gesteckt. Wenigstens ist es die richtige Groesse.

Oh well.

Amusement of the day



veery funny.

19 Jun 2009

Frowning and Flying

Heute ist Tag 10 von 10 Tagen Arbeiten am Stueck. Noch fuenf Stunden und es ist Wochenende!

Davor maekere ich noch ueber etwas, was ich nicht mag.

Leute hier – vor allem in der Arbeit, Kollegen mit denen ich nicht viel zu tun habe, normalerweise – nehmen immer diesen leicht zusammengekniffene Augen und hohe Konzentration Gesichtsausdruck an, wenn ich zu sprechen anfange.

So als wuerde jetzt was kommen, was ganz doll schwierig zu verstehen sei.

Ja, ich habe einen Akzent aber in der Regel keine Probleme mich verstaendlich zu machen. Nur dieser Gesichtsausdruck verwirrt mich manchmal so, dass ich wirklich anfange im Sprechen zu stolpern.

Wirklich nicht nett, so verwirrt zu schauen, bevor ich ueberhaupt anfange was zu sagen. Und ich frage mich, ob ich das mit Auslaendern zu Hause auch manchmal gemacht habe. Falls: Sorry, kommt nicht wieder vor.

Zudem bin ich relativ genervt von meiner Fluggesellschaft, die mich heute anrief und sagte, man habe den Flug von Auckland nach Tokyo um 10 Minuten verschoben und somit haette ich nur noch 50 Minuten Aufenthalt in Auckland und das sei nunmal nicht genug um zu einem internationalen Flug zu transferieren und da mein Flug von Wellington nach Auckland der erste am Morgen sei, solle ich doch nun doch den Abend vorher schon nach Auckland fliegen und die paar 10 Stunden am Flughafen rumhaengen.

Woohoo.

Nun muss ich mir ueberlegen, ob ich schon nachmittags nach Auckland will und noch was Nettes mache oder zwei Tage frueher fliege oder was auch immer.

Haette ich nen grooossen Topf voll Geld waere das ja alles kein Problem, aber mit einem ohnehin schon knappen Budget…Oh well, wird sich schon was finden.

Aber nun ist ja bald Wochenende, was ich heute Abend mit diesen und diesen Herren verbringen werde.

16 Jun 2009

The worst...

The 22 Worst Place Names in the World
READ THE ARTICLE AT DRIVL.COM


...and what about Tittisee?

15 Jun 2009

The Flower Mystery

Eben kam eine Kollegin vorbei und fragte, ob die Blumen, die in der Buero-Kueche liegen, fuer mich sind. ich sagte nein. Und sie fragte weiter alle anderen Kolleginnen und keine denkt, dass heute ein Tag sei, an dem sie Blumen bekommen koennte.

Und nun liegt dort ein huebscher Strauss Blumen einsam in der Kueche. Er hat zwar eine Karte, aber der Umschlag traegt keinen Namen und keiner traut sich, die Karte zu oeffnen und einfach mal nachzuschauen.

Ausserdem habe ich eine MMS bekommen. Mit so modernen Kram kann mein Telefon nicht umgehen und als Absender stand da nur Vodafone. Auch das sehr myserioes.

Aber ich mag sowas ja. Das ist ein wenig wie Lotto spielen. Man bekommt eine kleine, kurze Zeitspanne, in der man was-waere-wenn-Spielchen spielen kann. Jedesmal wenn ich Lotto spiele, suche ich mir etwa ein Haus aus und plane wo ich denn nun mit den Millionen so hinreise und wen ich zuerst einlade und all das.

Die letzte halbe Stunde habe ich mir, an meinem Schreibtisch sitzend und den Montag abend hinweg arbeitenend ueberlegt, wer mir denn Blumen geschickt haben koennte. Aber auch mit ganz viel Phantasie und Schoendenken, gibt es momentan niemand, den ich auch nur ansatzweise verdaechtigen koennte.

Obschon das schon huebsch waere, wenn es jemand gaebe, der nur weiss wo ich arbeite und mir spontan Blumen schickte. An einem Montag im Juni.

Wahrscheinlich sind sie fuer eine meiner jungen Kolleginnen. Oder ein PR-Dingens oder was auch immer.

Aber egal ich denke mir einfach noch ein paar schoene Geschichten ueber die Heerschaar heimlicher Bewunderer aus bevor ich nach Hause gehe.

Euch einen schoenen Start in die Woche!

12 Jun 2009

Let the swine come to me

Nur um das klarzustellen, ich wohne immer noch gerne hier, freue mich dennoch schon sehr auf den Ur-la-la-laub.

Ich habe inzwischen auch einen Plan ausgearbeitet, um nicht meine Zeit in Schland in Quarantaene zu verbringen und dadurch niemand zu sehen. Hier wird immer bekannt gegeben, wo wer an Schweinegrippe erkrankt ist und ich dachte, ich schau da einfach mal vorbei und strecke mich an, verbringe ne Woche im Bett und habe dann Antikoerper bevor ich nach Schland komme. Mal sehen, wie sich das ausgeht.

Ansonsten, wie meine letzten blogs ja einwenig durchscheinen lassen haben (IN YOUR FACE) in ich im Moment nicht gerade ein Ausbund an Ausgefuelltheit. Aber ich das hat sicher auch damit zu tun, dass es wohl einfach mal Zeit fuer nen Urlaub ist.

10 Jun 2009

tick, flick, home sick?

Vielleicht ist es ja auch Heimweh. Ich habe gerade eine Folge Tatort angeschaut und mir gedacht, wie sehr ich meine - sprachliche - Heimat doch manchmal vermisse.

Es ist auf jeden Fall Zeit bald mal zu Hause vorbei zu schauen und zu sehen, wie es mir da gefaellt. Wer weiss, vielleicht will ich ja irgendwann doch wieder zurueck.

Es ist irgendwie eine dameliche Idee, nachdem ich es mir alles eingerichtet habe. Von der eigenen, kuscheligen Wohnung mit den netten Moeblen, ueber die Rentenversicherung und meinen Freunden und Bekannten bis zu dem permanenten Visum, dass nur permanent ist, wenn man zumindest zwei Jahre bleibt.

Aber wuerde man mir heute Abend einen perfekten Job in Berlin oder Hamburg anbieten, wuerde ich ernsthaft mit dem Gedanken spielen meine Koffer wieder zu packen.

Aber ja, das mag der Winter sein. Oder der Tatort. Und wenn morgen die Sonne scheint, mag alles schon wieder ganz anders aussehen.

8 Jun 2009

winter, pinter, schminter

Ja, long time no read. Staending hatte ich irgendwas was ich mal schreiben wollte. Aber nichts wirklich draengendes.

Aber nun wollte ich mich doch mal melden, waehrend ich in meiner Wohnung sitze und man ein bisschen meinen Atem sehen kann. Aber mit zwei Decken ueber den Beinen und zwei Pullis, Kaputze ueber dem Kopf und Waermflasche an den Fuessen ist es doch ganz gemuetlich.

Was ueber das ich palavern wollte ist etwa dass es immer noch nerven kann, wie lange es dauert, dass das Gehirn in einer neuen Sprache perfekt funktioniert. Wenn einem in der eigenen Sprache mal Worte nicht einfallen – und ich denke dass passiert staenndig, ohne dass man es wirklich merkt. Wenn das Gehirn feststellt, dass irgendein Wort gerade nicht im Display liegt, greifen wir einfach auf ein anderes zurueck. Wir haben ja genug. Nur wenn es irgendetwas Spezielles ist, faellt es uns ueberhaupt auf.

Und auch wenn ich im meist die Worte finde, die ich nutzten will, so kommt es doch auch haeufig vor, dass mir etwas nicht spontan auf der Zunge liegt und ich einen Satz spontan umformulieren muss, um etwas mit den in dem Moment vorhandenen Vokabeln zu sagen. Und in dem Moment zu merken, dass man gerade mit dem Vorhandenen jongliert und sich beim sprechen konzentrieren muss, nicht nur auf das was man sagt, sondern vor allem wie man es sagt, kann an manchen Tagen ganz schoen anstraengend sein.

Ausserdem: Ich war bei nem Rocky Horror Picture Show Abend, grossartigen Konzerten, aus mit Freunden, habe ein nettes Interview gemacht, habe Doppelschichten gearbeitet, weil alle Kollegen irgendwelchen Viren zum Opfer gefallen sind. Habe mich ueber Sonne gefreute, als sie bei uns mal vorbei geschaut hat und habe wieder festgestellt, dass so ein bisschen Sonne den Gemuetszustand doch nachhaltig auffrischen kann. Kurzum, ich hatte nicht viel zu sagen,

Dann habe ich mich gefragt, wie wahr denn der Satz „Remaining happily single“ ist, der gerade mal wieder in ner Fernsehserie gefallen ist. Klar kann Single sein, so viel besser sein, als jede schlechte Beziehung. Und klar bin auch ich meist happy. Und klar ist da die Frage, ob es denn wirklich sein muss, dass man es anstrebt, Teil eines Ganzen zu sein und nicht selber ein Ganzes sein kann. Und dass Liebe in so vielen Liedern als so was Essentielles dargestellt wird. Als ein must-have quasi, ohne dass man nicht Leben sollte. Klar mag ich meine Freunde und klar bin ich meist nicht einsam, aber Liebe? Hmm. Eine Vokabel, die nicht wirklich featured in Jule 09.

Hat alles sicher damit zu tun, dass wenn es draussen kalt wird und ein natuerliches sich einmummeln Beduefnis entsteht und man Zeit hat zu denken und Sachen zu vermissen, ohne die man sonst prima Leben kann.

Und da sind wir auch schon wieder am latent Jammern. Und ja. Das will ja keiner Lesen.

In weniger sechs Wochen geht es zum Urlauben. Ich will Muenchen, Berlin, Hamburg und eventuell Dresden sehen, abgesehen von Neuschwanstein, Salzburg und ein wenig Suedtirol. Langsam muss ich doch mal ein wenig planen, fuerchte ich. Ganz ernsthaft.

So long.